Samstag, 17. Oktober 2020

Die Honda Forza 125 geht, der NIU NQi Sport (N1S) kommt!

Ich war mal wieder fleißig shoppen und habe mir für 2800 Euro einen neuen Roller gekauft:

Einen NIU NQi Sport Elektroroller

Mein alter Roller:

Ich habe seit knapp drei Jahren eine Honda Forza 125 - das ist mit Abstand der beste Roller, den ich je hatte! Siehe diesen Blogeintrag. An dem Roller gibts eigentlich nichts zu meckern: Er ist günstig im Unterhalt, sparsam, hoch modern, sieht geil aus und fährt sich einfach spitze! Aber trotzdem...
 

Die "Probleme" mit dem alten Roller:

Das Wetter macht mir immer häufiger zu schaffen. Wenn man mal bisschen durch die Stadt fährt, ist das alles kein Problem: Zu heiß, zu kalt, zu naß... alles machbar! Aber auf der Autobahn ist das alles aber anders. Wenn es eh schon über 30 Grad sind, dann ist die Schutzkleidung extrem unangenehm. Bei sehr niedrigen Temperaturen friert man bei über 100 km/h auch mehr, als bei nur 50 km/h und auch Regen ist auf der Autobahn noch mal gefährlicher... 

Ich ließ den Roller also immer öfter für das Auto stehen: Im ersten Jahr fuhr ich mit der Forza noch 3200 km, im zweiten Jahr nur noch 2000 km und im dritten Jahr nur noch 1400 km. 
Nun hat es sich zudem ergeben, dass ich einen neuen Arbeitsplatz in Wohnortnähe habe: Ich fahre jetzt nur noch 6 statt 30 km pro Strecke und das nur noch durch die Stadt. Dafür ist mein riesiger Roller einfach zu überdimensioniert! Auf der Autobahn macht ein großer Roller ja Sinn, in der Stadt jedoch nicht. 

Bedenke ich nun die Unterhaltskosten, wird die Forza mit dieser geringen Laufleistung einfach zu teuer.
 

Meine Forza 125 im Ratlook

Die Überlegung:

Eine 125er lohnt sich für mich nicht mehr... die Überlegung war nun, was ich alternativ fahre. 6 km mit dem Auto finde ich ein bisschen doof, außer die Bequemlichkeit drängt mich bei üblen Wetterbedingungen dazu ;) 
 
Eine günstige und praktische Alternative wäre ein Elektro-Scooter, die fahren aber nur 20 km/h und das ist mir für die Strecke dann doch zu langsam. 
Ein Pedelec erschien mir da sinnvoller - man ist schneller unterwegs und tut was für seine Gesundheit! Da schreit aber meine Faulheit wieder auf: Hat man wirklich immer Lust mit dem Rad zu fahren? Auch nach einer 12 Stunden Nachtschicht? Was für mich dann definitiv der Grund gegen ein Fahrrad war: Die eher schlechten und somit gefährlichen Radwege! Was ich da alles für Horrorgeschichten höre und teilweise auch sehe - nein danke! 
 
Schließlich landete ich gedanklich beim "50er" Elektroroller! Das erschien mir einfach ideal. Nach langer Suche landete ich bei NIU - hochwertige und schöne Roller zu nem guten Preis!
Auch wenn ich den NIU UQi GT wahnsinnig interessant fand (besonders optisch), entschied ich mich doch für den NIU NQi Sport
 

Die Unterhaltskosten:

Die Honda Forza 125 ist ja schon verdammt sparsam und günstig im Unterhalt! Ein Elektroroller unterbietet das jedoch nochmal gewaltig! 
 
Versicherung:
125er: 58 Euro (TK bei SF 50%) 
E-50er: 75 Euro (TK fix)
 
TÜV:
125er: 80 Euro alle 2 Jahre
E-50er: kein TÜV nötig
 
Verbrauch: 
125er: 2,3 Liter Super = ca. 3 Euro pro 100 km
E-50er: 3,2 kW/h Ökostrom = ca. 90 Cent pro 100 km
 
Kfz-Steuern muß man für beide nicht bezahlen.

Die Wartung ist bei der Rechnung am interessantesten: ein Elektroroller benötigt kein Öl(wechsel), keine Zündkerzen, keinen Benzinfilter, keinen Luftfilter, keinen Antriebsriemen oder sonstiges -  fällt alles komplett weg! Bei einem Elektroroller gibts eigentlich nur eine Sichtprüfung und sonst nur Bremsen und Reifen je nach Bedarf.
Hinzu kommen unvorhergesehene Reperaturen, wie aus Erfahrung nicht gerade selten: Starterbatterien, Benzinleitungen, Anlasser, Zylinderköpfe, Vergaser/Einspritzung, Auspuff/KAT... gibts beim Elektroller alles nicht! 
Beim E-Roller gibts eigentlich nur einen quasi unzerstörbaren/verschleißfreien Elektromotor und die Batterie. 
Die Batterie ist wohl der einzige Knackpunkt, aber die geht für gewöhnlich nicht plötzlich kaputt. Die des NIU ist für 600 Zyklen ausgelegt, was mindestens 24.000 km entsprechen soll. Die Batterie ist dann jedoch nicht kaputt, sondern verliert nur an Kapazität. 
Eine neue Batterie kostet zwar stolze 1300 Euro (Tendenz fallend), aber bis tatsächlich eine neue Batterie fällig wird, vergehen zehntausende Kilometer!

Die Wartungs- und Reparaturkosten im groben Jahresdurchschnitt: 
125er: 200 Euro 
E-50er: 80 Euro
 
Gesamtkosten für zwei Jahre und 2000 km: 
125er: 656 Euro, bzw. 27 Euro monatlich
E-50er:  328 Euro, bzw. 14 Euro monatlich
 
Der Elektroroller kostet also nur etwa die Hälfte von der ohnehin sehr günstigen Honda!

So geht es weiter:

Der NIU ist bestellt und soll in einer Woche per Spedition geliefert werden. Die Honda werde ich zeitgleich bei Mobile.de und eBay Kleinanzeigen anbieten... 125er sind gerade sehr gefragt, ich werde die wohl sehr gut loswerden.
Wie das alles gelaufen ist, werde ich in Kürze (oder in ein paar Wochen) hier im Blog mitteilen!

Samstag, 22. August 2020

Tafellack mit Hilfe eines Projektors bemalen

Die Fahrerseite meines Smarts ist mit Tafellack lackiert, so dass man sich dort immer nach Lust und Laune kreativ austoben kann. Mein Problem ist nur, dass ich völlig untalentiert bin, was das Malen oder Zeichnen angeht... ich habe mich deshalb auf irgendwelche Formen und Schriftzüge beschränkt, wie dort zu sehen:

Recht altes Foto mit fast leeren Heck

Um aber auch schöne Motive auf die Tafel zu bekommen, habe ich mir was überlegt ^^
Ich habe mir den absolut billigsten LED-Video-Projektor aus dem Internet bestellt: für 28 Euro ein chinesisches Billiggerät bei eBay, welches direkt aus China verschickt wurde und nach 6 Wochen bei mir war... Wer nicht so lange warten möchte, der kann mal bei Amazon vorbei schauen.

Zeichnen ist nun ganz einfach:
Als erstes suche ich mir passende Bilder im Internet und speichere diese auf einem USB-Stick.
Stick in den Projektor, Powerbank angeschlossen, das alles auf ein Stativ und ab nach draußen - am besten wenn es dunkel ist:


Dann muß man nur noch alles mit Kreide abpausen und nach kürzester Zeit hat sogar jemand Untalentiertes wie ich ein Perfektes Bild auf dem Auto:


Ich bin begeistert! Dann noch ein paar mehr Bilder abpausen, Lücken mit meinem bereits bekannten Gekrackel ausfüllen und das Ganze anständig fotografieren:

Mein Fazit: Wenig Geld ausgegeben, aber großen Effekt erzielt :) Ich bin begeistert!

Samstag, 18. Juli 2020

Neugestaltung der Fahrerseite meines Ratten-Smart

Da der TÜV was gegen meine angenieteten Blechschilder hatte (gab ein Video dazu), musste ich die Fahrerseite meines Smarts neu gestalten... und das schon vor einem halben Jahr :D Ja sorry, dass hier in letzter Zeit so wenig los ist!

Ich habe die Nieten ausgebohrt, um die Blechschilder entfernen zu können und erstmal mal die alten Schilder mit Kreide grob nachgemalt:

Und neue Radkappen vom Smart Roadster!

Viele Leute rieten mir dazu, die Blechschilder nach der TÜV-Nachprüfung wieder zu montieren... naja... durch das Ausbohren sind die Löcher für die Nieten größer geworden. Ich müsste also größere Nieten verwenden und vor dem nächsten TÜV diese entsprechend noch größer ausbohren und so weiter. Generell wäre mir das alles zu viel und zu unnötige Arbeit. Also die Schilder bleiben definitiv ab, auch weil ich einfach ein TÜV-konformes Auto haben will!

Die Löcher von den entfernten Nieten werde ich demnächst mal mit schwarzen Karosseriekleber stopfen, ansonsten werde ich die große Tafellack-Fläche zukünftig intensiver ausnutzen - ich finde das nachwievor toll, da man sich da immer wieder neu und kreativ austoben kann. Hier ein paar Beispiele der letzten Monate:

Ein gleichmäßiges, buntes Muster

Muster und mit einem Projektor abgepauste Piktogramme

 Der glorreiche Mini LED Projektor in Aktion

Aktuelle, politische Message: Black Lives Matter

Wie man sieht lässt sich die Fahrerseite dank des Tafellacks individuell gestalten! Regen macht der Kreide übrigens relativ wenig aus: zwar werden die Farbpigmente aus der Kreide ausgewaschen, so dass nach dem ersten Regen das gesamte Werk weiß ist, aber dieses hält dann trotz Regen gut drei bis fünf Wochen.

Weitere Fotos poste ich recht regelmäßig bei Instagram und auf meinem Youtube-Kanal gibts auch ab und zu Videos zu meinen Fahrzeugen.

Montag, 17. Februar 2020

Abschied von meiner Facebook-Seite

Im Dezember 2013 hatte ich meine Facebook-Seite "Birgers Blog" erstellt. Diese Seite sollte eigentlich begleitend zu meinem allgemeinen Blog "Birger Unterwegs" sein, jedoch konzentrierte sich später alles hauptsächlich auf meinen Mercedes CLK ("Saufen-CLK").

Als ich im Juni 2017 meinen "Saufen-CLK" jedoch verkaufte, verschwand auch langsam das Interesse an meinem Kontent. Der "Saufen-CLK" war eben was ganz besonderes und der nachfolgende Tafel-Micra oder Ratten-Smart konnten da einfach nicht mithalten, bzw. die Fans des alten "Saufen-CLK" interessierten sich einfach nicht dafür.

Abonnenten:
2017 hatte ich mit rund 1900 Abonnenten das Maximum erreicht, aber seit dem gehen die Abonnenten permanent zurück - aktuell sind es nur noch 1711.

Facebook Abonnenten der letzten zwei Jahren

Reichweite, Likes, Kommentare:
Trotz immerhin 1700 Abonnenten, werden die Beiträge von nur noch rund 200 bis 500 Personen überhaupt gesehen und diese lassen nur rund fünf Likes da! Das Verhältnis Abonnenten zu Likes liegt also bei mageren 0,3 Prozent.

Facebook - Ein durchschnittlicher Beitrag

Instagram und YouTube im Vergleich:
Ich bin jetzt bei Instagram etwas aktiver und habe dort aktuell erst 60 Abonnenten, aber die Reichweite ist mit 50-250 vergleichsweise hoch. Die Likes liegen bei durchschnittlich zehn, was ein Abonennten zu Likes Verhältnis von 17 Prozent macht. Tendenz steigend!
Bei Youtube läuft es noch etwas schleppend: 25 Abonnenten und je nach Video wenige Duzend bis mehrere Hundert Aufrufe. Likes eher wenig... aber auch hier ist die Tendenz steigend, wenn auch sehr langsam. 

Instagram - die beliebtesten Beiträge der letzten 7 Tage

Grund für die Löschung der Seite: 
Ich habe mich mit der Facebook-Seite ein wenig festgefahren. Die allermeisten Leute sind wegen des "Saufen-CLK" da und andere Themen sind dort nicht wirklich gefragt. Meine Accounts bei Instagram und YouTube sind von Anfang an breiter gefächert. Leute die mich dort jetzt abonnieren, wissen worauf sie sich einlassen. Bei Facebook gehen immer mehr Leute, bzw. interessieren sich nicht mehr, weil sie ganz andere Erwartungen haben.


Die letzten Tage... 

Meine erst kürzlich erstellte Facebook-Seite "BBiB - Birgers Bochum in Bildern" habe ich nach wenigen Wochen auch wieder gelöscht, da Instagram flexibler ist und eine größere Reichweite hat.

Wie es weiter geht:
Insgesamt habe ich auf der Facebook-Seite 348 Fotos gepostet, ein paar der schönsten/interessantesten Fotos werde ich auch noch hier im Blog veröffentlichen! Es geht nichts verloren ;) Außerdem will ich mich generell mehr auf Instagram und YouTube konzentrieren, da Facebook auch privat immer unattraktiver für mich wird.
Ich werde nicht weniger machen, sondern mehr: Fotos auf Instagram, Videos auf YouTube und ausführliche Texte in meinen drei Blogs.

Die URL Saufkommando.de, die ich extra für den "Saufen-CLK" 2015 erstellt hatte, wird im Oktober 2020 abgestellt. Das kommt jedoch daher, dass ich mich mit dem Thema "Saufen" generell nicht mehr identifizieren kann. Stattdessen kam jetzt die URL BochumBilder.de hinzu.

Danke an alle, die meine Facebook-Seite verfolgt haben!
Es hat mir viel Spaß gemacht :)

Mittwoch, 12. Februar 2020

Neue LED-Innenbeleuchtung für den Smart

Ich habe mal 5 Euro in eine vernünftige LED-Innenbeleuchtung investiert, da man besonders im Kofferraum so gut wie gar nichts sehen konnte.

Die passende LED für den Smart Fortwo 451, die die Soffitte ersetzt, ist 39mm lang. Ich habe diese hier mit 36 Einzel-LEDs gekauft.


Der Einbau ist wirklich sehr einfach! Es wird die gesamte Beleuchtungseinheit auf der rechten Seite heraus gehebelt (z.B. mit einem Schraubendreher) und schon kann man die alte Soffitte gegen die neue LED austauschen. Sollte die LED nicht aufleuchten, so muß sie umgedreht werden (+/-Polarität).


Und das war es dann auch schon! Das Licht ist nun heller, weißer und gleichzeitig wird weniger Strom verbraucht:


Donnerstag, 30. Januar 2020

Zwei Jahre Smart Fortwo - Inspektion, TÜV, Probleme,...

Ich habe meinen Smart Fortwo der Baureihe 451 nun seit 2 Jahren und bin damit knapp 20.000 km gefahren. Und ja, ich bin immer noch super zufrieden mit dem Smart! Ich kann mir eigentlich gar kein anderes Auto mehr vorstellen... so ein kleines Auto ist einfach toll!
Insgesamt ist der Smart nun 6,5 Jahre alt und ist 70.000 km gelaufen - Zeit für eine große Inspektion und neuen TÜV!

Kostenvoranschläge:

Als erstes war ich beim "LUEG Smart Center Bochum" in der Universitätsstraße 44-46, wo ich letztes Jahr schon die kleine Inspektion hab machen lassen.
Ich wurde sehr gut beraten: Große Inspektion, Bremsflüssigkeit, beide Keilriemen und frischer TÜV sollen rund 550 Euro kosten. Den 18 Euro teuren Innenraumfilter habe ich mal eben selbst in zwei Minuten gewechselt - die Werkstatt verlangt dafür 65 Euro, was absurd viel ist... ansonsten war ich mit den Preisen aber immer zufrieden!

Ich war dann noch in der "Smarten Werkstatt Bochum" in der Wittener Straße 277/281, eine freie Werkstatt, die sich auf Smart spezialisiert hat. Dort wollte man jedoch kein Gespräch mit mir führen, stattdessen teilte man mir zwischen Tür und Angel einen willkürlichen Preis zwischen 350 und 550 Euro mit - was ich überhaupt für ein Modell fahre, wie viele Kilometer der runter hat oder was überhaupt gemacht werden sollte, das interessierte dort niemanden.
Später teilte man mir noch mit, dass die keine Werkstatt kennen würden, die vorab Preise für eine Inspektion nennen könnten... das ist nun wirklich völlig absurd! Es ist genau vorgegeben was bei einer Inspektion gemacht werden muß und das kann man ziemlich genau preislich berechnen! Siehe Smart Center und alle anderen Werkstätten, wo ich jemals war! Die "Smarte Werkstatt Bochum" ist bis jetzt die einzige Werkstatt, die mir keine Preise nennen konnte oder wollte! Die Werkstatt war mir dann einfach zu lostlos und zu unprofessionell.

Inspektion und TÜV:

Ich entschied mich also für das "LUEG Smat Center Bochum".
Die Inspektion verlief augenscheinlich problemlos, das Auto ist in einem super Zustand. Nur die Vorderreifen müssen jetzt mal zeitnah gewechselt werden, aber das ist normaler Verschleiß. Der Preis war auch wie erwartet - knapp 550 Euro, keine Überraschungen!

Nur beim TÜV gab es Probleme... nichts Schlimmes, aber dennoch gleich drei schwerwiegende Mängel:
Obwohl es zuvor bei der Inspektion angeblich geprüft worden ist, hat der TÜV-Prüfer das Licht und die Bremsen bemängelt:


Und meine angenieteten Blechschilder auf der Fahrerseite sind nicht zulässig -.- Das ärgert mich so richtig! Zugegeben, ein paar Schilder stehen etwas ab und sind sogar etwas scharfkantig... da könnte ich Kritik absolut verstehen! Aber der Prüfer will, dass ALLE Schilder abmontiert werden. Wenn man bedenkt, dass es zahlreiche andere Ratten ebenfalls mit haufenweise Blechschildern rumfahren, ist das irgendwie willkürlich vom Prüfer... bzw. das ist Ermessenssache. Ich hab einfach Pech gehabt! Egal, dann gestalte ich die Seite eben neu... öfter mal was Neues!

Blechschilder ab und neue Radkappen vom Smart Roadster gegönnt!

TÜV Nachprüfung und ein neues Problem:

Nachdem ich die Blechschilder abgebaut hatte (die Löcher von den Nieten werde ich noch mit Karosseriekleber stopfen), bin ich für die Nachprüfung zurück zu LUEG gefahren.
Ob Licht und Bremsen vor der Nachprüfung noch mal kontrolliert wurden, kann ich nicht genau sagen, aber auf jeden Fall hat mein Smart die Prüfung nun endlich bestanden!
Also alles OK? Inspektion und TÜV sagen ja... trotzdem hatte ich am Tag darauf erhebliche Probleme mit der Bremse: diese macht nun Schleifgeräusche und wird extrem heiß! Nach einer gewissen Zeit zog der Smart merklich nach rechts und das Bremsverhalten war schrecklich bis gefährlich! Ich ließ den Smart vorsichtshalber erst mal stehen und bin nur noch mit meinem Roller gefahren...

Da frage ich mich doch, wie kann das sein!? Die Bremse wurde (angeblich) insgesamt vier mal überprüft und trotzdem ist sie offensichtlich defekt!
Ich hatte mich dann mal schriftlich bei dem Abteilungsleiter Service beschwert und der antwortete mir schnell: Offensichtlich wurde erst die Hauptuntersuchung gemacht und erst dann die Inspektion durchgeführt. Da hat er zugegeben, dass das ein dummer Fehler von denen war und dass das so nicht hätte passieren dürfen! Dinge wie Licht und Bremsen hätten natürlich VOR der Hauptuntersuchung geprüft und eingestellt werden müssen.
Warum die Bremse jetzt jedoch völlig defekt ist, konnte er mir auch nicht erklären, aber er lud mich ins Smart Center ein, um dies noch mal genauer zu prüfen - kostenlos selbstverständlich!

Ich war schließlich ein drittes mal bei LUEG und dort wurde die Bremse sehr, sehr genau unter die Lupe genommen - anscheinend war der Bremsbelag irgendwie verschmutzt und verkantet. Dieser Belag wurde demontiert, gereinigt und nachgeschliffen, anschließend wurde eine lange Testfahrt gemacht und schließlich war wieder alles in Ordnung. Endlich!

TÜV neu, Inspektion neu, Technisch wirklich alles in Ordnung

Fazit:

Mit dem Smart bin ich total zufrieden, er ist jetzt 6,5 Jahre alt und hat etwas über 70.000 km runter, funktioniert aber einwandfrei!
Von der "Smarten Werkstatt Bochum" muß ich leider abraten, beim "LUEG Smart Center Bochum" gab es zwar ein paar Probleme, aber diese wurden professionell und zu meiner vollen Zufriedenheit gelöst.
Nächstes Jahr ist wieder der Ölservice drin, den werde ich dann wieder bei LUEG machen lassen...


Es gibt diesmal auch ein Video zum Blog: 

 
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Donnerstag, 14. November 2019

Aktuelle Fotos vom Ratten-Smart

Da sich hin und wieder doch mal etwas am Ratten-Smart verändert, hier mal ein paar aktuelle Fotos:

Sea Shepherd, NOS, Einhorn, goldene Schneeflocken, Bochum-Aufkleber... 

Mit Kreide bemalter Tafellack, einige angenietete Blechschilder, Klebeband...