Sonntag, 20. Januar 2013

Test: Bluetooth OBD2 (Update 2019)

Wenn das Auto einen Defekt hat, ist es sinnvoll den Fehlerspeicher auslesen zu lassen. An den ausgegebenen Fehlercodes lässt sich dann bestimmen was genau defekt ist. In einer Werkstatt zahlt man fürs einmalige Auslesen 10 bis 20 Euro, oder gar mehr!

Das kann man aber auch ganz einfach selbst machen: Früher benötigte man noch ein Notebook oder ein sehr teures Auslesegerät... heute geht das mit kleinen Adaptern, die man mit dem Smartphone verbindet - zum Beispiel mit diesem OBD2-Bluetooth-Adapter für 17 Euro! Dieser wird einfach in die OBD2-Dose des Autos gesteckt und mit dem Smartphone verbunden... per App lassen sich dann Fehlercodes auslesen und löschen.
Wer kein Smartphone hat, der kann dieses Stand-Alone-OBD2-Lesegrät für 30 Euro verwenden. 


Mein Diagnosegerät von 2013 funktioniert auch 2019 noch!


In meinem Fall (Mercedes CLK 320 Baujahr 2001) befindet sich die OBD2-Dose unter dem Lenkrad:


Das Gerät sollte nach dem einstecken leuchten.
Mit dem Handy sucht man zuerst den OBD2-Adapter und koppelt ihn dann mit dem Handy. Dann kann man Torque (oder eine andere Software) starten und die Zündung des Autos auf "ON" stellen.

Man kann dann die Fehlercodes auslesen und bei bedarf auch löschen. Bei meinem Auto gibts aktuell keine Fehlercodes, also kann ich euch "leider" auch keine zeigen ;)
Man kann aber noch viel mehr! Sämtliche elektronisch gesteuerte Teile lassen sich diagnostizieren. Ich habe auf die Schnelle mal irgendwas wild zusammen gestellt:


Aber da geht noch viel mehr... Man kann zum Beispiel auch alle Daten während der Fahrt aufzeichnen und dann später am PC auswerten. Sowas ist sehr wichtig für eine Fehlersuche! Bei meinem alten Opel Vectra kam ich nur auf Grund der Datenaufzeichnung auf einen defekten Ladedrucksensor.

Ich finde die rund 20 Euro sind sehr gut investiert! Nach ein bis zwei Auswertungen hat man das Geld schon wieder drin und man spart sich zudem den Weg zur Werkstatt. Das Gerät funktioniert zudem für alle Fahrzeuge ab Baujahr 2000. Also egal wie viele Autos verschiedener Marken man hat oder welches man sich als nächstes kauft: Man braucht nur dieses eine Gerät!

Absolute Kaufempfehlung für jeden der selbst am Auto bastelt oder repariert!

1 Kommentar:

Dirk hat gesagt…

Interessantes Teil...eben Bestellt!
Danke für den Blog!